Costa Rica ist ein Land des Kaffeeanbaus. Etwa ein Viertel seiner Exporte besteht aus der dunklen Bohne. Dabei wird ausschließlich die Sorte Arabica angebaut, der Anbau von Robusta ist sogar gesetzlich untersagt. Der Kaffeeanbau begann vor ungefähr 250 Jahren, als die ersten Kaffeebohnen aus Kuba importiert worden sind. Seitdem hat sich Costa Rica zu einem Spitzenreiter im Bereich des Kaffeeanbaus entwickelt. Aufgrund gezielter Entwicklung in Anbau- und Aufbereitungstechnik ist der Kaffee für seine hohe Qualität bekannt.
Die über 300 angezüchteten Arabica-Sorten sind dabei sortenrein und bieten ein breites Spektrum an Geschmacksrichtungen. Der Minita Tarrazu wird sogar ohne Düngemittel und von Hand geerntet. Es wird überwiegend in Höhenlagen angebaut. Dabei ist die Region Tres Rios die bekannteste für hochwertige Kaffeesorten. Hier wachsen die Pflanzen auf vulkanischer Erde. Der benachbarte Vulkan Irazu war bis vor kurzem noch aktiv und hat so die richtige Grundlage für den Anbau geschaffen.
Auch die Lage zwischen Karibischer See und Pazifischem Ozean sorgt für günstige klimatische Bedingungen. Der Erfolg in der Kaffeeproduktion hat es Costa Rica ermöglicht, eine stabile und modernisierte Gesellschaft aufzubauen.