Tee: Teevariationen
Schwarzer Tee
Der Schwarztee, in Ostasien auch als roter Tee bezeichnet, ist ein chinesischer, vollständig fermentierter Tee. Nach der Ernte werden die Teeblätter in großen Körben ständig in Bewegung gehalten, sodass sich die Zellsäfte des Blattes mit dem Sauerstoff der Luft verbinden können.
Dieses Verfahren wird als Fermentation bezeichnet. Darauffolgend werden die einzelnen Teeblätter in einem Heißluftgemisch auf 85 Grad aufgeheizt und erhält seine dunkle Farbgebung.
Weißer Tee
Weißer Tee wird inzwischen in fast allen bekannten Regionen hergestellt, in denen Tee ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist. Im Gegensatz zu anderen Teesorten ist er zumeist nur zu zwei Prozent fermentiert und bekannt durch seine einzigartige Herstellungsmethode. Oft wird er auch als eine Abwandlung des grünen Tees bezeichnet, was aber nicht gerade der Sache dienlich ist - Weist diese Teevariation doch gewisse Eigenarten auf, nach denen man beim grünen Tee vergeblich fahndet.
Wie auch beim grünen Tee werden die Blätter noch zumeist von Hand gepflückt. Das Annähern an die herrschenden Klimaverhältnisse auf dem Produktionsgelände dauert maximal drei Stunden. Hier wird das Blattwerk abgekühlt, um anschließend zu welken.
Hierzu dienen die bekannten Welk-Matten oder passende Körbe, die dann als Unterlage für minimal zehn Stunden den Teeblättern dienlich sind. Danach folgt eine erste Trocknung, für gewöhnlich zehn bis fünfzehn Minuten lang. Zwischen 100 und 130 Grad sorgen hier für schnellen vorankommen im Produktionsprozess.
Nun werden die Teeblätter nach Qualität sortiert. Nach einem weiteren Trocknungsdurchgang bei Höchsttemperatur werden die frischen Blätter verpackt.
Der weiße Tee ist einer der traditionellen sechs chinesischen Tees und gilt dank des hohen Gehaltes an Polyphenol als gesundheitsfördernd. Der Tee verdankt seine Popularität aber nicht nur seiner Wirkung: Für diese Teeart werden spezielle, ungeöffnete Blattknospen verwendet.
Für die Gewinnung eines Kilogramms dieser Sorte benötigt man unglaubliche 30.000 handgepflückte Knospen. Der Geschmack ist zumeist mild und sonnig.
Grüner Tee
Der Grüne Tee ist die sonderbarste Form des traditionellen Trinkgenusses. Er unterscheidet sich in jeglicher Hinsicht von den anderen seiner Sorte und weiß damit zu überzeugen. Inhaltsstoffe und Geschmack sind Einzigartig und keineswegs vergleichbar mit den Aromen einen Schwarzen Tees.
Diese Sonderbarkeiten beginnen bereits bei der Zubereitung. Wasserart, Dauer des Aufgusses und Temperatur sind bei vielen Sorten des Grünen Tees sehr wichtig für einen charakterstarken und wohlschmeckenden Gusto.
Weit mehr als 1000 Variationen soll es vom Gründen Tee geben, dabei reicht die Spanne von japanischen Sorten wie zum Beispiel Bancha, Kabuseca und Matcha ebenso chinesische Arten wie Chun Mee, Sencha oder Yuncui. Japan ist neben China die zweite große Metropole der Teeherstellung.
Früchtetee
Ein Tee, der gar keiner ist - Na sowas aber auch. Wie so oft in unserer vielfältigen und doppeldeutigen Sprache hat sich in unserer Gesellschaft ein kleiner Phopat eingebürgert.
Denn der Früchtetee hat für gewöhnlich keine Teeblätter als Inhaltstoffe, er ist vielmehr eine Art Aufguss. Zu den Zutaten zählen Apfelsinenschalen, Apfelrester und ähnliches. Mit Hagebutten oder Malvenblüten wird der Geschmack verstärkt.
Kräutertee
Ein weiteres Aufgussgetränk ist der sogenannte "Kräutertee". Obwohl auch hier kein echter Tee den Gaumen kitzelt gilt der Kräutertee als beliebtes Heißgetränk. Kräuter und Pflanzen geben diesem Getränk Geschmack und Namen. Besonders beliebt sind hierbei Lindenblüte, Fenchel, Kamille, Pfefferminze und Brennnessel.
Zzgl. 








